Wat Xieng Thong

Einer der ältesten und wichtigsten Tempel in Laos. Er liegt am Ende der Halbinsel, wo Mekong und Nam Khan zusammenfließen. Wat Xieng Thong war ehemals bekannt als der Tempel der ‘Goldenen Stadt’ und galt als das Einfallstor für jeden Fremden, der die Stadt betrat. Erbaut ca. 1560 durch König Settathirat, der das Land von 1548 bis 1571 regierte, in Gedenken an den legendären König Chanthaphanith, dessen Geschichte im Inneren des Tempels dargestellt ist. Dieser wunderschöne Tempel liegt in einer friedvollen Umgebung zwischen alten Bayan Bäumen, Palmen, Frangipani-Bäumen, Flammenbäumen und violetten Bougainvilleas. Durch seine klassische Architektur, mit seinen vielen Heiligtümern und Kapellen bietet er eine Atmosphäre  der Gelassenheit.

Wat sene

Wat Sene Souk Haram oder wörtlich « Tempel der tausend Schätze » ist einer der schönsten Tempel Luang Prabangs. Erbaut im Jahre 1714 durch Tia Tiao, während der Regentschaft Königs Kithsarat (1701 – 1725). Die Restaurierung fand im Jahr 1930 statt und nochmals im Jahr 1957, um den 2500 jährigen Geburtstag Buddhas zu ehren. In der Kapelle kann man eine Große Buddha Statue bewundern.

Wat Pak Khan

Der Name entstand aufgrund der Lage direkt am Zusammenfluss vom Mekong und Nam Khan Fluss. Er wurde von Phagna Chanthep unter der Herrschaft von König Inta Som (von 1727 bis 1776) gebaut und im frühen 20. Jahrhundert wieder aufgebaut. Der Haupteingang besteht aus einer Tür mit zwei kleinen Türen an jeder Seite. Bemerkenswert sind die beiden Darstellungen von Rama auf den zentralen Platten mit Kronen, während Hanuman kniend dargestellt ist. Beide führen einen Tanz mit anmutigen Bewegungen durch.

Wat Long Khoun

Wat Long Khoun wurde im 18. Jahrhundert erbaut. Zunächst galt er als Ort der Meditation und nicht als Ort der Anbetung und während der Herrschaft von König Anoulou Manthaturat im 19. Jahrhundert wurde er fest als Meditationstempel etabliert. Früher verbrachten Könige hier drei Tage, bevor sie an der Krönungszeremonie im Wat Xieng Thong teilnahmen.

Wat Phra Phome - Phao Santi Chedi

Die glockenförmige Stupa auf einer achteckigen Struktur glänzt in der Sonne über dem Fluss Nam Khan, drei Kilometer östlich von Luang Prabang. Dieser einfache Wat ist schlicht und schmucklos, wirkt von weitem jedoch sehr eindrucksvoll, wenn der goldene, dünne Turm mit seinem sechseckigen Dach aus dem nebeligen Wald ragt. Der Wat wurde mit Hilfe von Spenden im Jahr 1959 erbaut und erst 1988 fertiggestellt. Die Namen der Spender sind in den Säulen verewigt.

Wat Aham

Dies ist einer der ersten Wats, der in Luang Prabang gebaut wurde. Er wurde im Jahr 1527 erbaut, aber das heutige Gebäude ist eine Rekonstruktion aus dem Jahr 1818. Hier stehen zwei sehr alte Banyan Bäume, die als spirituelle Heiligtümer verehrt werden und den Beschützer des königlichen Geistes, den Haw Phi Khon, beherbergen. Er galt als das Zentrum der Verehrung der Wächter von Luang Prabang, der Devata Luang Geister: Phou Gneu und Gna Gneu, deren Masken und Tänze noch heute bei Zeremonien, wie dem laotischen Neujahr, genutzt werden.

Wat that Chomsi (Phousi Hill)

Um den Gipfel des Mount Phousi zu erreichen, sind 328 Stufen durch die üppige Vegetation zu besteigen. Er wurde von König Anourat (1791-1817) erbaut und schließlich im Jahr 1914 restauriert. Bei der Restaurierung kamen interessante Wandmalereien zum Vorschein. Es gibt spektakuläre Ausblicke auf die ganze Stadt, den Mekong und die Berge, die besonders bei Sonnenuntergang beeindruckend sind.

Wat Visounnarath

Dies ist der älteste stehende Tempel in Luan Prabang, der ursprünglich 1512 von König Phothisarat errichtet und 1898 wieder aufgebaut wurde. Die geschnitzten Holzgeländer in den Fenstern des Tempels erinnern an den Vat Phou Tempel im Süden von Laos. Im Inneren können Sie antike Statuen und Stelen bewundern. Auf dem Gelände dieses Tempels befindet sich auch die That Pathoume, aufgrund seiner Form auch bekannt als That Mak Mo (Wassermelonen Stupa).

Wat Chom Phet

Der auf dem Gipfel eines Hügels, direkt am Mekong im Norden von Ban Xient Mene gelegene Wat Chom Phet, bietet einen atemberaubenden Blick auf die Stadt Luang Prabang und den Mekong. Der Tempel wurde 1888 erbaut und obwohl er bröckelt (er wird gerade restauriert), wird angenommen, dass die Drachen- und Vogelmalereien an der Decke ihre mystischen Kräfte behalten.

Wat Mai Suwannaphumaham

Dies ist einer der größten und beeindruckendsten Tempel in Luang Prabang. Er wurde im Jahr 1788 nach 70 Jahren Bauzeit fertiggestellt und beherbergte zwischen 1894 und 1947 das goldene Pra Banf Buddha Palladium von Luang Prabang. Wat Mai bedeutet "Neues Kloster" und hier residierte der Pra Sangkharat, der höchste buddhistische Würdenträger in Laos ab 1894. Die Restaurierung fand 1821 während der Herrschaft von König Man-Thatourat (1817-36) statt. Während der Neujahrsfeier wird die Pra Bang Buddha Statue vom königlichen Palast (Nationalmuseum) für ihre jährliche dreitägige Ritualreinigung nach Wat Mai gebracht.

Wat Sangkhalok

Dies ist ein wichtiger Ort für die Neujahrszeremonie und die Pu No und Na No Zeremonientänze. Historikern zufolge soll dieser auf einem Sumpf erbaute Tempel, in dem ein legendärer Drache lebte, die früheste buddhistische Stätte in Luang Prabang sein, die während der Khmer-Zeit von den Khmer besetzt wurde. Fünf steinerne Buddha Statuen wurden in der Nähe des Tempels gefunden, die zwei Jahrhunderte vor dem König Fa Ngum erbaut wurden. Der Tempel wurde ursprünglich im Jahre 1527 von König Photthisarat erbaut und 1909 restauriert.

Wat Phabatthai

Dies war ursprünglich ein hölzerner Tempel aus dem 17. Jahrhundert, bekannt als Wat Keo. Das Wort Keo bezeichnet Vietnamesen. Wat Phabatthai wird von Luang Prabangs kleiner vietnamesischer Gemeinde als Tempel verehrt mit Zeremonien in Vietnamesisch und Lao. Es gibt einen riesigen Buddha-Fußabdruck im Boden, ein wichtiges Objekt der Verehrung, und am westlichen Ende des Tempels gibt es Stufen, die direkt zum Mekong führen. Von hier aus ist der Sonnenuntergang absolut atemberaubend.